A Hard Rain's A-Gonna Fall

  - Das monumentale Meisterwerk übersetzt auf Leinwand - 

 

Eine Ausstellung an zwei Orten in Fulda

 

 
Was ist das für eine Welt, in der wir leben?

 Bob Dylan beschreibt sie uns in „A Hard Rain’s A-Gonna Fall“. Und wir sind schockiert. Klima-Aktivisten sehen den globalen Zusammenbruch, sie hören das Donnern der Welle, die die ganze Welt überschwemmt.
Friedensbewegte sorgen sich vor dem endgültigen Krieg und gruseln sich vor der schockierenden Gewalt.
Wir sehen die Bilder aus Israel: Junge Männer schlachten Zivilisten bestialisch ab, und wir hören von „Gewehren und Messern in den Händen der Kinder“.
Von ständigen Fake-News verwirrt hören wir von Zehntausenden „mit gebrochener Zunge“, wir hören Zehntausend flüstern – und keiner hört zu.

Die Welt, die uns der Nobelpreisträger beschreibt, ist das Gegenteil einer heilen Welt.

Aber Anti-Krieg und „intakte Natur“ – das ist zu wenig für dieses monumentale Werk. Die Welt ist aus den Fugen, aber nicht nur, wie „die da oben“ und die Mächtigen die Erde und uns malträtieren. Die Welt ist aus den Fugen, weil da ein Clown in der Straße weint und der Dichter in der Gosse stirbt. Kinder brennen, laufen neben schwarzen Hunden oder stehen hinter toten Ponys.

 Und doch ist die Welt nicht am Ende: Wir treffen Männer, die vom Hass zerfressen sind – aber auch Männer, von der Liebe geschlagen. Ein Kind schenkt uns einen Regenbogen – und wenn es dann hart auf hart kommt:
Wir kennen unser Lied, wenn wir es erheben, und die Berge werden das Echo zurückwerfen in alle Welt …

 „A Hard Rain’s A-Gonna Fall“ ist eines der wortgewaltigen Werke Bob Dylans. Er zeichnet - damals vor dem Hintergrund des Vietnam-Krieges und der Kuba-Krise – ein aufwühlendes Bild unserer Welt. Patti Smith hat es in Stockholm gesungen, beim Festakt zum Nobelpreis für Bob Dylan; bei George Harrisons „Konzert für Bangladesch“ gilt es bis heute als Höhepunkt.

  Dylan schildert darin präzise und in Bildern und lässt lässt doch Raum für Phantasie. „A Hard Rain’s A-Gonna Fall“ stellt uns Fragen und schickt uns auf eine phantastische Reise.  


 Bildendende Künstler aus ganz Deutschland haben diese Fragen nun aufgenommen. Sie suchen Antworten oder stellen die Fragen neu.
Sie übersetzen „A Hard Rain’s A-Gonna Fall“ in ihrer Formensprache in unsere Zeit.

 
Diese Bilder laden uns ein, mit auf die Reise zu gehen und unsere Welt neu kennenzulernen.

 

 

 A Hard Rain's A-Gonna Fall

Meisterwerke zu einem Meisterwerk

 

im Vonderau-Museum Fulda



 

 

 

Unsere bisherigen Ausstellungen
bei Rock Meets Barock.
   

 

 

 

 I‘m Not There

 

Der Meister selbst wird nicht erwartet. Schließlich war er noch nie da, wo ihn die Leute haben wollten. Als ihn die Folkies zum „Highpriest Of Protest“ machen wollten, machte er mit der E-Gitarre Krach. Als alle anderen seine Texttiefen in Psychedelic Rock gossen, spielte er Folk und Schmusesongs und weigerte sich, den Archbishop of Anarchy zu geben - I'm Not There.  Er wurde auch nicht zum Kaiser der Ketzer, sondern gab Gospelkonzerte.

I’m Not There – das trifft auch die Ausstellung in Fulda. Doch diese Schau huldigt eben nicht dem Meister. Sie nimmt seine Songs auf und übersetzt sie in Bilder, Zeichnungen, Plastiken.

Und so sollte gelten:  He’s not there – but you are!

  

Lieder werden Leinwand

 

Nun werden Lieder also wieder Leinwand: Nach 2012 und 2015 geben Künstler aus ganz Deutschland Einblicke in die verzweigte Welt der Dylan-Songs. Sie laden ein, diese wunderbare Welt zu erkunden und zeigen

 

vom 28. April – 13. Mai 2018
ihre Bob-Dylan-Bilder in Fulda.

 

Zentraler Ort ist das Vonderau-Museum, das barocke Museum der Stadt Fulda. Insgesamt sieben Orte in der Altstadt Fuldas präsentieren die Kunstwerke.  Fulda lädt ein zu einem Stadtrundgang mit Beat und Barock.

 

 

Rock Meets Barock

 

 

 

 ©: Helme Heine

  (They say every man must need protection.....")

 

Was kann Kunst?
Den Sänger und Schauspieler Achim Amme hat "I'm Not There" zu einem Song inspiriert:

 

Beinah mehr als das Licht! (VIDEO)

 

 

 

Bob Dylan - das ist auch Rolling Thunder. Dies war unser Thema bei der Ausstellung 2015:

 

Sprechende Wahrheit


Mit der „Rolling Thunder Revue“ hat er Kulturgeschichte geschrieben.  Bob Dylan gilt als „Shakespeare der Rockmusik“ und war mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert. In einem indianischen Dialekt bedeutet Rolling Thunder „Sprechende Wahrheit“ – eine passende Beschreibung für das Gesamtkunstwerk Bob Dylan.

 

 

 


Rollender Donner


Die Lieder von Bob Dylan haben der modernen Musik Inhalte gebracht und eine ganze Generation gefesselt.  Zahlreiche Musiker wurden von ihm beeinflusst, aber auch Literaten und darstellende Künstler. Dylan hat sich auch als Maler und Zeichner einen Namen gemacht.


Lieder werden Leinwand

 

          Nun werden Lieder wieder Leinwand: Vor drei Jahren hatten Künstler vor allem aus der Region Fulda Dylan-Songs als Bild dargestellt.  Die Aktion hat Kreise gezogen. Künstler aus ganz Deutschland zeigen
vom 12. – 27. September 2015
ihre Bob-Dylan-Bilder in Fulda.
Zentraler Ort ist der Kaisersaal im barocken Stadtschloss. Eine virtuelle Ausstellung zeigt hier die ganze Vielfalt der Kunst. Insgesamt vier Orte in der Altstadt Fuldas präsentieren die Kunstwerke im Original.
Fulda lädt ein zu einem
 Stadtrundgang mit Beat und Barock.

 

Fulda trifft Dylan

 

 Unsere Aktion geht zurück auf ein Ereignis 2012: Rollender Donner !


Das Video zur Vernissage 2012

 

Vor 50 Jahren erschien die erste Bob Dylan Platte. Mit der Rolling Thunder Revue hat er Kulturgeschichte geschrieben.  Bob Dylan gilt als „Shakespeare der Rockmusik“ und war mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert und im Herbst 2011 sogar Favorit der Buchmacher.
Seine Lieder haben der modernen Musik Inhalte gebracht und eine ganze Generation gefesselt.  Zahlreiche Musiker wurden von ihm beeinflusst, aber auch Literaten und darstellende Künstler.  2008 erhielt Dylan den renommierten Pulitzer-Preis und 2001 einen Oscar für die beste Filmmusik. Dylan hat sich auch als Maler und Zeichner einen Namen gemacht.


Nun werden Lieder von Bob Dylan in Kunstwerken umgesetzt. Künstler aus der Region Fulda und aus ganz Deutschland haben Dylan-Songs als Bild oder in Form einer Plastik dargestellt.   Die Idee entstand durch eine CD-Aufnahme der Song & Danceman Band   mit Bob Dylan Stücken. Einige der Ausstellungsbilder finden sich hier in einem liebevoll gestalteten Booklet.
Die Kunst über Bob Dylan wird vom 22.3. – 14.4. 2012 im Vonderau-Museum in Fulda gezeigt. Das barocke Gebäude des ehemaligen Jesuiten-Kollegs bietet einen faszinierenden Rahmen für eine überraschende zeitgenössische Ausstellung.